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Pudagla

Pudagla

Pudagla ist das Gegenteil von Strandtrubel. Der kleine Ort liegt mitten im Naturpark Insel Usedom, eingerahmt vom Achterwasser im Westen und vom Schmollensee im Osten. Statt Promenade und Seebrücke gibt es hier ein historisches Schloss, eine Bockwindmühle, Wiesen und Wälder und Wasser, so weit man blickt. Wer eine Ferienwohnung in Pudagla bucht, wohnt ruhig und ländlich und ist trotzdem in wenigen Autominuten an der Ostsee.

Das macht Pudagla zur idealen Basis für alle, die Usedom von seiner stillen Seite erleben wollen: zum Radfahren, Wandern, Paddeln und Durchatmen. Und wenn doch der Wunsch nach Seebrücke, Strandkorb und Kaiserbäder-Flair aufkommt, ist beides schnell erreichbar.

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Lage: mittendrin im Naturpark Usedom

Pudagla liegt im sogenannten Achterland, dem Inselinneren zwischen Achterwasser und Ostseeküste. Die Lage ist zentral: Von hier aus erreichen Sie die Strände der Ostseeküste in etwa zehn Autominuten, die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck ebenso wie die Bernsteinbäder rund um Ückeritz und Koserow. Wer Ruhe am Abend und Abwechslung am Tag sucht, findet hier eine gute Mischung.

Schloss Pudagla und die Klostergeschichte

Pudagla hat mehr Geschichte, als man dem kleinen Ort zunächst ansieht. Im Mittelalter wurde hier ein Kloster angesiedelt, das zuvor in der Stadt Usedom gegründet worden war. Nach der Reformation ließ Herzog Ernst Ludwig von Pommern die Klosterabtei im 16. Jahrhundert zum Witwensitz für seine Mutter, Herzogin Maria von Sachsen, ausbauen. Das Schloss Pudagla ist bis heute eines der markanten historischen Gebäude im Inselinneren, schlicht im Stil und gerade deshalb ein schöner Ausflugspunkt für einen Spaziergang oder eine Radpause.

Bockwindmühle, Teufelsstein und Wanderwege

Weithin sichtbar ist die Bockwindmühle Pudagla, deren Geschichte bis ins Jahr 1752 zurückreicht, ein echtes Wahrzeichen des Ortes und ein beliebtes Fotomotiv. Am Ufer des Achterwassers liegt der Teufelsstein, um den sich eine Sage rankt: Der Teufel wollte damit den Klosterbau verhindern, warf aber nicht weit genug.

Zu Fuß lässt sich die Umgebung hervorragend erkunden. Eine leichte Rundwanderung von rund neun Kilometern verbindet Schloss, Glaubensberg, Teufelsstein und Schmollensee. Der Weg ist gut begehbar und in rund zwei Stunden zu schaffen. Alle Rad- und Wanderwege auf Usedom.

Achterwasser und Schmollensee

Pudagla liegt zwischen zwei Gewässern, die sehr unterschiedlich sind. Das Achterwasser ist ein ruhiges, flaches Binnengewässer, ideal für Bootstouren, Paddeln und Sonnenuntergänge. Der Schmollensee ist mit rund fünf Quadratkilometern der zweitgrößte See der Insel und bietet Naturerlebnis abseits der Strände. Wer baden möchte, findet in der Umgebung kleine Badestellen am Wasser, für den klassischen Ostseestrand sind es nur wenige Minuten mit dem Auto. Mehr zu Wassersport auf Usedom.

Aktivitäten und Ausflüge ab Pudagla

  • Radtouren: Vom Ort aus führen Radwege durch das Achterland zu Schloss, Mühle und Seen sowie an die Küste. Die Strecken sind überwiegend flach und familienfreundlich.
  • Kletterwald Usedom: Im benachbarten Ückeritz (Neu Pudagla), direkt an der B111, liegt der Kletterwald, ein Ausflugsziel für Familien und Aktive.
  • Bootstour auf dem Achterwasser: Der ruhigste Weg, die Insel vom Wasser aus kennenzulernen.
  • Kaiserbäder: Seebrücken, Strandpromenade und Bäderarchitektur sind in wenigen Minuten erreichbar. Mehr zu Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin.
  • Weitere Schlösser: Das Wasserschloss Mellenthin und das Schloss Stolpe bei der Stadt Usedom sind gut für einen Kulturtag. Mehr zu Sehenswertem auf Usedom.

Pudagla, Ückeritz oder Kaiserbad – was passt zu Ihnen?

  • Pudagla: ruhig, ländlich und naturnah. Kein Strand im Ort, dafür Seen, Wald, Geschichte und kurze Wege an die Küste.
  • Ückeritz und die Bernsteinbäder: direkt am Strand, familiär und entspannt, mit Strand zu Fuß erreichbar. Mehr zu Ückeritz.
  • Kaiserbäder: Promenade, Seebrücke und Bäderflair, entsprechend lebhafter.

Die Wahl bestimmt vor allem, wie Sie abends abschalten wollen: mit Meeresrauschen und Promenade oder mit Wiesen, Wasser und Stille.

Für wen ist Pudagla die richtige Wahl?

Ruhesuchende und Naturfreunde genießen die Abgeschiedenheit im Naturpark, die Vogelwelt am Wasser und die Abende ohne Trubel.

Radfahrer und Wanderer starten direkt vor der Haustür und erreichen Seen, Schloss, Mühle und Küste auf kurzen Etappen.

Paare schätzen die Stille, die Sonnenuntergänge über dem Achterwasser und die Möglichkeit, tagsüber die Seebäder zu besuchen.

Familien finden Platz und Ruhe, Kinder können draußen spielen, und für den Strandtag ist man schnell an der Ostsee.

Workation-Gäste arbeiten in ruhiger Umgebung und gehen danach direkt in die Natur. Mehr zu Workation auf Usedom.

Wer dagegen Strand, Promenade und Gastronomie unmittelbar vor der Tür möchte, ist in einem der Seebäder besser aufgehoben. Pudagla ist ein Ort zum Ankommen, nicht zum Ausgehen.

Anreise nach Pudagla

Mit dem Auto: Über die B111 via Wolgast auf die Insel, dann Richtung Süden bis in den Raum Ückeritz/Pudagla. Im Ort sind Parkmöglichkeiten in der Regel unkompliziert, ein großer Vorteil gegenüber den Seebädern in der Hochsaison.

Mit der Bahn: Mit IC oder EC bis Züssow, dann weiter mit der Usedomer Bäderbahn (UBB) auf die Insel. Für die letzten Kilometer ist ein Auto oder Fahrrad praktisch, da Pudagla im Inselinneren liegt. Alle Anreisewege nach Usedom.

Häufige Fragen zu Pudagla

Wo liegt Pudagla auf Usedom?
Pudagla liegt im Inselinneren zwischen Achterwasser und Schmollensee, mitten im Naturpark Insel Usedom und etwa zehn Autominuten von der Ostseeküste entfernt.

Gibt es in Pudagla einen Strand?
Pudagla selbst liegt nicht direkt an der Ostsee. Kleine Badestellen am Achterwasser gibt es in der Umgebung, die Ostseestrände erreichen Sie in wenigen Minuten mit dem Auto oder Fahrrad.

Was gibt es in Pudagla zu sehen?
Das Schloss Pudagla mit seiner Klostergeschichte, die Bockwindmühle (Geschichte seit 1752), den Teufelsstein am Achterwasser sowie Glaubensberg und Schmollensee auf den Wanderwegen rund um den Ort.

Für wen eignet sich ein Urlaub in Pudagla?
Für alle, die Ruhe, Natur und Radfahren und Wandern suchen und die Seebäder lieber als Ausflugsziel nutzen. Wer Strand und Promenade direkt vor der Tür möchte, wählt besser ein Seebad.

Wie weit sind es von Pudagla in die Kaiserbäder?
Mit dem Auto sind Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin in kurzer Zeit erreichbar, gut für Tagesausflüge zu Seebrücke, Promenade und Restaurants.

Wann ist die beste Reisezeit für Pudagla?
Frühjahr und Herbst sind ideal für Wandern und Radfahren. Im Sommer lockt das Wasser am Achterwasser und an der Ostsee. Wetter und beste Reisezeit auf Usedom.

Wie buche ich eine Ferienwohnung in Pudagla bei myusedom24?
Direkt über die Suche auf der Website, telefonisch oder per E-Mail. Unser Hauptbüro in Bansin ist täglich von 08:30 bis 17:00 Uhr erreichbar.

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